Zukunft im Kopf

Magyar/Prange 
ISBN-Nr. 3488027642
Haufe Verlage Freiburg

Wege zum visionären Unternehmen

  Sony, Toyota, Migros, wem sind diese Firmen nicht ein Begriff! und sie stehen hier nur als drei Beispiele für Unternehmen, die ihre weltweite Bedeutung in materieller und immaterieller Hinsicht einem Phänomen verdanken, das laut der reinen Lehre der Betriebs- und Volkswirtschaft nur Tagträumern und Phantasten vorbehalten bleibt; das Phänomen heißt Visionen. Oder ist es etwa keine Vision, wenn im Jahre 1946 zwei junge japanische Ingenieure in der Ruine eines ausgebrannten Kaufhauses mit 500 Dollar Startkapital eine Firma gründen? Dies allein wäre noch nicht Außergewöhnliches, wenn nicht in jener trostlosen und aufs reine Überleben ausgerichteten Zeit einer der handschriftlich niedergelegten Unternehmensgrundsätze lauten würde: "Wir werden unsere eigenen, einzigartigen Produkte erzeugen, und zwar mit einer solchen Zielstrebigkeit, daß andere uns nicht einholen können." Sony war geboren.

  Die beiden Autoren bringen Beispiele von Visionären, die sich - entgegen aller wirtschaftlichen Vernunft - von der Verwirklichung ihrer (auf verschiedenen Grundlagen beruhenden) Träume nicht abbringen ließen. Patentrezepte für Visionen können auch sie verständlicherweise nicht bieten, denn "der Visionär besitzt nur einen Kompaß für seine Reise, keine detaillierten Karten." Allerdings betonen sie auch uneingeschränkt die Notwendigkeit von Visionen, "denn Visionen sind die Keimzellen des Fortschritts. Ohne sie gibt es morgen keine Gegenwart."